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Kolumne

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Wenn Birke, Eiche, Eibe, Esche und Flieder blühen …

… ist dies für immer mehr Menschen nicht das erfreuliche Zeichen, dass der Frühling einkehrt, sondern der Beginn einer wochenlangen Leidenszeit. Denn der Blütenstaub (auch Pollen genannt), der durch den Wind von den blühenden Bäumen aus verbreitet wird, kann eine Pollenallergie auslösen, die wir auch ganz allgemein als Heuschnupfen bezeichnen. Die Pollenallergie ist die häufigste aller allergischen Erkrankungen: Etwa 25% der Bevölkerung in Deutschland leiden Jahr für Jahr mit zunehmender Tendenz an Heuschnupfen. In den letzten Jahren konnte in Deutschland eine deutliche Zunahme von Allergien verzeichnet werden. Laut Statistik leiden mittlerweile hierzulande 20 bis 30 Millionen Menschen unter einer Allergie und die Anzahl der Allergiker ist weiter steigend. Die Birke zählt dabei zu den Pflanzen, die besonders aggressiven Blütenstaub verbreitet und damit bei Betroffenen zu besonders ausgeprägten allergischen Erscheinungen führt.

Bei jeder Pollenallergie sind nach Kontakt bzw. Einatmen der Blütenpollen die Bindehäute der Augen, die Nasenschleimhäute, manchmal auch die Bronchialschleimhäute betroffen. Es kommt zu Augenjucken, Augentränen, Niesen, Fliessschnupfen, Husten und teilweise sogar zu Atemnot. Selbst wenn die Sonne nicht scheint und es draußen noch gar nicht frühlingshaft ist, treten diese Reaktionen auf die Pollen auf. Dabei können viele Pollen aus wärmeren Regionen, in denen die Blüte schon erfolgte, oft durch den Wind zum Teil über 100 Kilometer weit herangeweht werden. Betroffene Allergiker nutzen oft Pollenflugvorhersagen, um die bevorstehende Pollenbelastung und ggf. notwendige therapeutische Maßnahmen abschätzen zu können. Die Pollenflugvorhersage ist dabei ähnlich schwierig wie der normale Wetterbericht, da auf die Pollenverbreitung nicht nur der Wind, sondern u.a. Tageszeit, Niederschlag, relative Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Luftschichtung, Luftdruck und regionale Vegetationsbedingungen Einfluß haben.

Der beste Schutz gegen jede Art des Heuschnupfens, ist den Kontakt mit den allergieauslösenden Pollen soweit wie möglich zu meiden. Tragen Sie als Betroffener deswegen ruhig auch bei schlechterem Wetter eine Sonnenbrille, am Besten eine mit seitlich eng anliegenden Gläsern, damit möglichst wenig Pollen an Ihre Augen gelangen. Lüften Sie als Heuschnupfenpatient nachts zwischen 22.00 und 4.00 Uhr, denn dann ist der Pollenflug am Geringsten, und waschen Sie sich abends die Haare, damit Sie die tagsüber eingefangenen Pollen nicht in Ihr Bett einschleppen. Auch kann die abendliche Spülung bzw. Reinigung der Nase von Pollen mittels einer Nasendusche dem Allergiker Erleichterung verschaffen.

Unabhängig von diesen Vorbeugemaßnahmen sollte Heuschnupfen immer behandelt werden, weil sich ein unbehandelter Heuschnupfen im Laufe der Zeit erheblich verschlimmern kann, z.B. durch Ausdehnen auf die ursprünglich noch gar nicht betroffenen Bronchien. Sind die Beschwerden leichterer Art und betreffen nur Augen und Nase, so können wir Ihnen in der Apotheke entsprechende lokal anzuwendende Augen- und Nasentropfen empfehlen, ggf. unterstützt durch antiallergisch wirkende Tabletten. In schweren Fällen, etwa wenn Atembeschwerden auftreten, sollten Sie jedoch unbedingt Ihren Arzt aufsuchen, der Ihnen dann mit stärker wirksamen, verschreibungspflichtigen Medikamenten weiterhelfen wird.

Auch wenn Sie Ihre Pollenallergie zunächst mit Selbstmedikation in den Griff bekommen haben, sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Möglicherweise kann er Ihnen nämlich mit einer sogenannten "Hyposensibilisierung" dauerhaft helfen. Bei einer solchen Behandlung werden Ihrem Körper außerhalb der Pollensaison in etwa wöchentlichem Abstand ganz geringe Mengen der allergieauslösenden Pollen als Extrakt gespritzt, so dass der Körper sich allmählich daran gewöhnen kann und schließlich nicht mehr überempfindlich auf die Pollen reagiert.

Ihre Rosmarie Bührmann-Müller und das gemeinsame Team von Victoria-Apotheke und Fortuna-Apotheke

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