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Kolumne

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Nagelpilz erkennen und richtig behandeln

Bei Nagelpilz (Onychomykose) handelt es sich um eine Pilzinfektion der Nägel, die sowohl die Zehen- als auch seltener die Fingernägel betreffen kann. In Deutschland liegt die Krankheitshäufigkeit in der Gruppe der über 40-Jährigen bei 20-30 % und ab dem 65. Lebensjahr sogar bei mehr als 50 %.

Nagelpilz ist ansteckend und heilt nicht von alleine. Ein frühzeitiger Behandlungsbeginn ist daher sinnvoll und verkürzt die Behandlungsdauer.

Eine Nagelpilzerkrankung wird meist durch Fadenpilze (Dermatophyten), seltener durch Hefen oder Schimmelpilze, verursacht. Unterschiedliche Faktoren wie beispielsweise eine feucht-warme Umgebung, Sicherheitsschuhe oder das falsche Schuhwerk können eine Pilzinfektion begünstigen. Nagelpilz ist sehr häufig Folge einer Fußpilzerkrankung, welche sich auf die Nägel ausweitet. Auch eine direkte Infektion der Nägel ist jedoch möglich – sehr häufig geschieht das in öffentlichen Bädern, Saunen oder Fitness-Studios, also überall dort, wo viele Menschen barfuß laufen.

Es gibt bestimmte Personengruppen, deren Risiko für eine Nagelpilzinfektion erhöht ist. Dazu zählen Sportler, Diabetiker, Personen mit Fußfehlstellungen sowie ältere Menschen. Eine regelmäßige Kontrolle der Füße und Nägel und die Vorbeugung von Infektionen spielt bei diesen Personen eine besonders wichtige Rolle. Sportler kommen in Gemeinschaftsduschen und Umkleidekabinen besonders häufig mit Pilzen in Kontakt. Zudem sorgt das Tragen eines Sportschuhs für pilzfreundliche Bedingungen: Durch die beim Sport erhöhte Schweißabsonderung haben Pilze auf aufgeweichter Haut oder Fußnägeln ein leichteres Spiel. Das erklärt auch, weshalb unter einigen Berufsgruppen wie Bauarbeitern oder Bergleuten Pilzinfektionen häufiger auftreten. Diabetiker sind ebenfalls besonders gefährdet, denn sie weisen oft eine Kombination von Risikofaktoren auf. Eine geschwächte Abwehr, Durchblutungsstörungen der Füße und Sensibilitätsstörungen, welche sie zum Beispiel Verletzungen, die eine Eintrittspforte für Erreger sein können, nicht gut wahrnehmen lassen. Auch bei älteren Menschen kommen mehrere Risikofaktoren zusammen, die sie anfälliger für eine Infektion machen. Neben einem geschwächten Immunsystem oder Durchblutungsstörungen kann ein vermindertes Nagelwachstum und dünnere Haut die Anfälligkeit für eine Pilzinfektion erhöhen. Nicht wenige Menschen haben - meist angeborene - Fußfehlstellungen wie beispielsweise Spreizfuß oder Plattfuß. Außerdem kann es im Laufe des Lebens zu Verformungen im Bereich der Zehen und des Vorderfußes kommen - Ballenzeh und Hammerzeh sind die bekanntesten. Solche Fußfehlstellungen können den Druck auf die Zehennägel erhöhen und damit Nagelpilz begünstigen. Bei wiederkehrendem Nagelpilzbefall und bei Verdacht auf Fußfehlstellungen oder -verformungen kann es daher sinnvoll sein einen Orthopäden aufzusuchen.

Doch wie lässt sich ein Pilzbefall erkennen? Im Anfangsstadium einer Nagelpilzinfektion verlieren die Nägel ihren Glanz. Trockene, spröde wirkende Nägel können auf Nagelpilz hindeuten. Zusätzlich treten lokale Verfärbungen am Nagel auf. Anfangs zeigen sich diese Symptome stark örtlich begrenzt. Bleibt die Infektion unbehandelt, breitet sich der Pilz immer weiter im Nagel aus. Im Verlauf der Infektion verdickt sich die Nagelplatte an den betroffenen Stellen, wird brüchig und kann den gesamten Nagel irreversibel zerstören.

Wer vermutet, er könne eine Pilzinfektion am Nagel haben, sollte auf jeden Fall zum Arzt gehen. Steht die Diagnose Nagelpilz fest, müssen sich Betroffene auf eine langwierige Therapie gefasst machen, denn die Behandlung dauert so lange, bis die Nägel vollständig gesund nachgewachsen sind. Ein unbehandelter Fuß- oder Nagelpilz kann unter Umständen zu lebensbedrohlichen Folgeinfektionen führen. Eine ausschließlich äußerliche Behandlung mit Lack oder Tinktur reicht dann aus, wenn erst ein kleiner Teil des Nagels oberflächlich betroffen ist. Haben sich die Erreger schon auf der Hälfte der Nagelplatte ausgebreitet oder mehrere Nägel befallen, kann eine zusätzliche Einnahme von Tabletten, die immer vom Arzt verordnet werden müssen, nötig sein.

Wie immer beraten wir Sie zum auch Thema Nagelpilz und zur Auswahl eines für die Behandlung geeigneten Arzneimittels gerne individuell.

Ihre Rosmarie Bührmann-Müller und das gemeinsame Team von Victoria-Apotheke und Fortuna-Apotheke

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